Prenzlau: Marktplatz mit Marienkirche, um 1840

Kalbersberg: Markt und Marienkirche_Abb. 1 Thomas Voßbeck, 2022 CC BY-NC
Thomas Voßbeck, 2022 CC BY-NC

Beschreibung

Dieses Motiv ist das in Prenzlau am häufigsten dargestellte, eine Ansicht des Marktplatzes von Osten, rechterhand das Rathaus mit der Alten Wache daneben, geradezu der Schaugiebel der Marienkirche vor dem hohen Dach und der Doppelturmfassade, die Bürgerhäuser bescheiden dagegen. Diese Lithographie ist nur in den zwei Exemplaren des Prenzlauer Museums überliefert. Herausgegeben hat es der Buchhändler und Verleger Friedrich Wilhelm Kalbersberg, der 1834 die Buchhandlung Rágóczy in Prenzlau übernommen hatte. Der Druck wurde wohl in Berlin ausgeführt, von dort stammte er und dort bei Winkelmann und Söhne hatte er auch eine lithographierte Ansichte des Prenzlauer Gymnasiums fertigen lassen. (Berndt 2002, S. 200ff.) Bezeichnet re. u. "Verlag von F. W. Kalbersberg in Prenzlau.", Mi. u. "Der Marktplatz zu Prenzlau.". Alter Bestand des Museums. Das Blatt ist leicht stockfleckig und gebräunt, wohl durch einen holzhaltigen Karton auf seiner Rückseite. Ein Umrahmen wäre perspektivisch empfehlenswert. Es wird in der ständigen Ausstellung des Museums präsentiert, und zwar zum Schutz gerahmt und in einer Vitrine liegend. Literatur: Iris Berndt, Die druckgraphische Vedute in der Provinz Brandenburg. Studien zum Kunstleben zwischen 1740 und 1840, Diss. Freie Universität Berlin v. 17. Mai 2002 (Mikrofiche-Ausgabe oder an einigen Orten auch Papierausgabe verfügbar). Iris Berndt, Die Provinz Brandenburg im Bild der Druckgraphik 1550-1850, Berlin 2007, Nr. 1626 m. Abb.

ObjektartDruckgrafik
MaßeRahmengröße: Höhe 41,5, Breite 49 cm; Rahmeninnenmaße: Höhe 37,5 cm, Breite 45,5 cm; Bildgröße Höhe 26 cm, Breite 36,4 cm
MaterialLithographie auf Velin, mit Pinsel und Wasserfarben koloriert
InventarnummerV 0828 K2
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:49
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Dominikanerkloster Prenzlau CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Dominikanerkloster Prenzlau

Das Museum befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster, einer der besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland. Der gesamte Kreuzgangbereich sowie Teile des ersten Obergeschosses werden museal genutzt, Friedgarten und Refektorium außerdem für Festveranstaltungen und Konzerte. Ein moderner Galerieraum wurde 2011 im angrenzenden ehemaligen Waschhaus eröffnet. Das Kloster hat sich seit der umfassenden Sanierung 1997-1999 zu einem für die Region bedeutenden Kulturstandort entwickelt. Es vereinigt unter seinem Dach das Kulturhistorische Museum, das Historische Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und das Veranstaltungszentrum "Kulturarche". Der Besucherservice mit Ladengalerie bietet touristische Informationen und Veranstaltungstickets. Das Museum hat aufgrund seiner weit über 100-jährigen Geschichte - trotz erheblicher Kriegsverluste - einen großen Sammlungsbestand zur Stadt- und Regionalgeschichte. Schwerpunkte bilden die Kloster- und Kirchengeschichte mit sakralen Objekten der Region und herausragenden archäologischen Funden aus dem Kloster Seehausen, die mittelalterliche Stadtentwicklung, das Zunftwesen, die Rolle Prenzlaus als preußische Garnisonsstadt und die mannigfachen Brüche in der Geschichte der Stadt sowie eine kleine Schau zum hier geborenen Maler und Goethefreund Jakob Philipp Hackert. Mehrere Sonderausstellungen jährlich und Projekte im Rahmen von "Kulturland Brandenburg" sind mehr als nur eine Ergänzung.

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