Landkarte Uckermark und Neumark, um 1790
Beschreibung
Kleinformatiger Plan der Uckermark und Neumark, der um 1790 im Leipziger Verlag Georg Schreiber Erben (Johann Georg Schreiber, 1678-1750) im Rahmen seines 149 Blätter umfassenden Atlasses aller Königreiche weltweit erschien. Bezeichnet li. u. in der Darstellung in einer Kartusche "Die Neue-Marck und die Ucker-Marck in der Marck Brandenburg. zu finden in Leipzig bey Joh. Georg Schreibers Seel. Witt.", am rechten Rand Legende mit Erklärungen, Maßstableiste in Gemeine Deutsche Meilen, re. o. alte Nummerierungen mit brauner Tinte, teilw. beschnitten "120 / 4". Erworben 1998 von Dirk Schumann, Berlin. Gutes Exemplar mit einigen Stockflecken, leicht gebräunt. Literatur: Johann George Schreiber’s Atlas selectus: editions and dating, ZBIGNIEW PAPROTNY, Polish Cartographical Review, Vol. 52, 2020, no. 1
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Dieses Objekt im Museum
Das Museum befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster, einer der besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland. Der gesamte Kreuzgangbereich sowie Teile des ersten Obergeschosses werden museal genutzt, Friedgarten und Refektorium außerdem für Festveranstaltungen und Konzerte. Ein moderner Galerieraum wurde 2011 im angrenzenden ehemaligen Waschhaus eröffnet. Das Kloster hat sich seit der umfassenden Sanierung 1997-1999 zu einem für die Region bedeutenden Kulturstandort entwickelt. Es vereinigt unter seinem Dach das Kulturhistorische Museum, das Historische Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und das Veranstaltungszentrum "Kulturarche". Der Besucherservice mit Ladengalerie bietet touristische Informationen und Veranstaltungstickets. Das Museum hat aufgrund seiner weit über 100-jährigen Geschichte - trotz erheblicher Kriegsverluste - einen großen Sammlungsbestand zur Stadt- und Regionalgeschichte. Schwerpunkte bilden die Kloster- und Kirchengeschichte mit sakralen Objekten der Region und herausragenden archäologischen Funden aus dem Kloster Seehausen, die mittelalterliche Stadtentwicklung, das Zunftwesen, die Rolle Prenzlaus als preußische Garnisonsstadt und die mannigfachen Brüche in der Geschichte der Stadt sowie eine kleine Schau zum hier geborenen Maler und Goethefreund Jakob Philipp Hackert. Mehrere Sonderausstellungen jährlich und Projekte im Rahmen von "Kulturland Brandenburg" sind mehr als nur eine Ergänzung.

