Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Das Radio mit dem Namen "Elite 2001" ist ein besonderes Modell einer besonderen "Elite"-Serie. Mit seiner strengen Gestaltung fügt es sich unproblematisch in die verschiedensten Innenräumen und Gegebenheiten. Der Klang ist über getrennte Höhen- und Tiefenregler steuerbar und das Gehäuse besteht aus stabileren Sperrholz mit Polystyrolbesapnnung auf der Außenseite. Das macht ihn zu einem „Koffersuper“ (Kleinsuper) der gehobenen Klasse. Auf der Frontseite zeigt sich eine fast harmonische Unterteilung der Fläche in ein Raster für den Lautsprecher und zwei weiße Streifen, wobei der obere höher ausfällt und ein abgesetztes Logo mit den Markennamen trägt. Alle Einstellknöpfe für Senderwahl, Lautstärke und Wellenband befinden sich auf der Oberseite. Sie sind griffig und groß, komplett in Silber und Schwarz ausformuliert. Für den Export nach Frankreich und die westdeutsche Firma Bruns gab es die "Comix Elite"-Variante mit schwarzer Umrandung am Seitenteil, die auch innerhalb der DDR beliebt und bekannt war, wo die Seitenteile eigentlich immer in verchromter Ausführung ausgeliefert wurden. Wie alle Gehäuse der "Elite"-Serie wurde dies im VEB Möbelwerke Eisenberg hergestellt. Als Zusatzausstattung hat das Radio ein eingebautes Netzteil, eine Ferriantenne für das Mittelwellen-Band und eine Teleskopantenne für UKW-Empfang, sowie Anschlüsse für eine Außenantenne und leistungsstärkere Zusatzlausprecher.

Objektart Kofferradio
Maße LxBxH 326 mm x 218 mm x 99 mm
Material Polystorol, Metall, Sperrholz
Inventarnummer 07
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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