Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Das Kofferradio "Party 1200" wurde ab 1967 im VEB Stern Radio Berlin produziert. Es war ein DDR-Kofferradio mit minimaler, technisch minderwertiger Ausstattung. Damit war es auch eines der leichtesten und günstigsten Geräte. Nicht selten wird es von Bastlern als "Billigradio für Allesmögliche" bezeichnet. Das schwarze Plastegehäuse ist klar umrissen und besitzt eine glatte Oberfläche. Der metallene Tragegriff ist flexibel drehbar und umschließt die obere Hälfte des Gerhäuses. Bestimmendes gestalterisches Element ist ganz klar die große Senderskala. Sie verläuft über die obere Kante des Gehäuses und bietet in grüner serifenloser Schrift auf schwarzem Untergrund sowohl eine Zahlenanzeige in Hertz, als auch eine Benennung beliebter Rundfunksender. Eine bewegliche rote Markierung kann im transparenten Sichtfenster auf der Frontseite mit den beiden silbernen Drehreglern verschoben werden und damit der Sender eingestellt werden. Ein weiterer Drehregler direkt daneben benutzt man für die Regulierung der Lautstärke. Über die eingebaute Ferriantenne ist der Kurz- und Mittelwellenempfang möglich. Ansonsten verfügt das Radio über einen Kopfhöreranschluss und kann sowohl mit Batterien, als auch mit einem Netzteil betrieben werden.

Objektart Kofferradio
Maße LxBxH 250 mm x 160 mm x 75 mm
Material Plaste, Metall
Inventarnummer 08
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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