Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Das "Berolina K" ist aufgrund seiner markanten Formschöne eines der bekanntesten Heimgeräte, das vom VEB Stern-Radio Berlin hergestellt wurde. Im Jahre 1957 von Horst Giese im Rahmen einer Studienarbeit an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin (in Weißensee) entworfen, hat es ein modernes Erscheinungsbild mit moderat abgerundeten Ecken eines Formholz-Gehäuses, einer schlüssig gestalteten Geräterückseite und einer abstrakten Zahlenskala für die Senderwahl. Die Hochtöner befanden sich in den Seitenteilen und der Mitteltöner auf der Frontseite. Betreut wurde die studentische Arbeit von Rudi Högner. Fast zeitgleich entwarf Erich John 1956, ebenfalls als Studienarbeit an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin und von Rudi Högner betreut, das UKW-Radio "Undine II". Es ist in Gehäuseform und Aufteilung der Skalen und Regler dem „Berolina K“ zum Verwechseln ähnlich. Die „Undine II“ wurde vom VEB Elektro-Apparate-Werke Treptow "J. W. Stalin" Berlin hergestellt, das damals, also Mitte der1950er Jahre noch nicht zum späteren VEB / Kombinat RFT Stern-Radio gehörte. Obwohl man bei beiden Geräten vermutet, daß die für die Zeit typischen Röhren verbaut wurden, ist das „Berolina K“ ein Transistorradio und erzeugt damit nicht exakt dasselbe warme Klangbild der „Undine II.

Objektart Radio
Maße LxBxH 694 mm x 500 mm x 288 mm
Material Sperrholz, Vollholz, Metall, Stoff
Inventarnummer 10
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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