Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Das Mono-Transistorradio „Saturn“ wurde mindestens von 1978 bis 1982 im VEB Stern Radio Sonnenberg und parallel im VEB Hochfrequenz-Werk Meuselwitz produziert. Das Gerät besitzt ein „Softline-Holzgehäuse“, also beschreibt eine Form, die heutzutage oft in MDF, also mit einer verleimten Faserplatte ausgeführt wird. Zusätzlich wurde das einmal um die Höhe des Geräts laufende und an den Ecken elegant abgerundete Formspanholz mit einer Folie beklebt, auf die ein Echtholzmotiv gedruckt ist. Parallel zu einer Variante mit reiner Plastikfront gab es das Gerät auch mit aufgeklebtem Frontblech. In beiden Varianten wurde auf dem Lautsprecher ein feines Raster aus rechteckigen Stückchen aus Formspanholz und Folie angebracht. Die Skalenanzeige zur Senderauswahl arbeitet mit Zahlendarstellungen und einem roten, beweglichen Zeiger. Schiebe- und Drehregler sind sehr schlicht gehalten, aus schwarzer Hartplastik gefertigt und befinden sich auf der Frontseite. Das Radiogerät verfügt über eine stufenlose Klangregelung sowie einen externen Tonquellen- und Lautsprecheranschluss. In dem abgebildeten Modell aus unserer Sammlung fehlt an der oberen Kante der Frontblende ein schmaler Streifen Formspanholz, der hoffentlich bald ersetzt werden kann.

Objektart Radio
Maße LxBxH 530 mm x 122 mm x 155 mm
Material Klebefolie, Metall, Faserplatte
Inventarnummer 12
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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