Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der Stern Rekorder „R160“ wurde von 1972 bis 1980 als erster Radiorekorder der DDR im VEB Stern Radio Berlin produziert. Das Gerät gibt es in verschieden gestalteten Ausführungen. Die erste mindestens von 1972 bis 1974 produzierte Serie hat ein lackiertes Sperrholzgehäuse mit waagerechten Schlitzen für die eingebauten Lautsprecher.. Später gestaltete man Geräte mit runden Lautsprecheröffnungen im ebenfalls lackiertem Sperrholzgehäuse. Die dritte Serie erhielt anstatt eines Echtholzfurniers ein Furnier aus Kunststoff, welches teilweise mit einem birkenähnlichen, sehr hellem Holzimitat bedruckt ist. Markant ist bei allen die über die obere Gehäusekante verlaufende Plastikblende hinter der sich eine Walzenskala mit befindet. Die Beschriftung ist grundsätzlich immer ein in Silbergrau ausgeführter Siebdruck auf schwarzem Untergrund, wobei die Beschriftung wie gestanzt wirkt. Das komplett mit Transistoren bestückte Gerät verfügt über einen UKW-Tuner mit dem zu dieser Zeit in der DDR üblichen Frequenzband von 87,5 bis 100 MHz. Außerdem empfängt es das Kurz- und Mittelwellenband. Das verbaute Kassettenlaufwerk vom Typ KGB4 aus dem VEB Robotron-Messelektronik "Otto Schön" Dresden (EGD) funktioniert in der Bedienung intuitiv und auch ohne die Kenntniss vieler verschiedener Tastenkombinationen. Es verfügt weder über eine Pausentaste, noch lassen sich die Vor- und Rückspultasten einrasten und das Radio wird bei Betätigung der Wiedergabetaste sogar automatisch mit abgeschaltet.

Objektart Radio
Maße LxBxH 380 mm x 260 mm x 105 mm
Material Sperrholz furniert, Plaste, Metall
Inventarnummer 15
Stand der Infomationen 2023-12-23 03:50:49
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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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