Armin Herrmann CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Die Autogrammkarten wurden allesamt auf Konzerten in Sachsen-Anhalt und Brandenburg gesammelt. Einige der Fotografien und Kartengestaltungen stammen von den Musikern selbst, andere sind Post- und Sammelkarten. Die meisten tragen ein Signet der Künstler, das heißt eine echte Unterschrift. Günter Geissler, Schlagersänger, ist auf einer Postkarte im fotografischen Portrait zu sehen, die vom VEB Lied und Heimat Reichenbach i.V. vertrieben wurde. Sein Name steht auf der Vorderseite unterhalb des Bildes in Normalschrift und mit einer weit ausschwingenden Signatur überschrieben auf einem weißen Streifen vermerkt, während auf der Rückseite an der Stelle der zukünftigen Briefmarke auf „echt Foto“ hingewiesen wird. Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler sieht man auf zwei Karten, jeweils als Duo. Eine Fotografie ist ein klassisches Studioportrait vor blauem Hintergrund und auf dem andere Bild des Fotografen Guenter Gueffroy sind sie in voller Größe zu sehen, stehen vor einem abstrakt unscharfen, aber wohl natürlichem Hintergrund und halten die Gitarre in der Hand. Auf der Rückseite dieses Bildes ist zudem eine Liste ihrer Schallplatten aufgeführt, die von „Amiga“ veröffentlicht wurden. Weiterhin findet sich im Konvolut eine Karte der „Gruppe Uve Schikora“, auf welcher jedes der fünf Mitglieder mit jeweils zwei Portraits vertreten ist. Diese Bilder sind spiegelbildlich zueinander angeordnet und laufen als breiter Streifen einmal horizontal über die Vorderseite. Die eigentliche Unterschrift, genauer ein Wort, „Schikora“ fällt in seiner knallig pinken Farbgebung besonders auf. Eine andere Band heißt „Gruppe Magdeburg DDR“, eine beliebte Rockband, und sie posieren auf einer eigens gestalteten Karte mit einer S/W-Fotografie aller sechs Musiker vor einem verschwommen gestreiften Hintergrund. Sie wird mit einer vertikalen Textlinie abgegrenzt, in der eine Adresse für weitere Anfragen steht. Am rechten äußeren Rand ist zusätzlich ein weißer Streifen auf dem in blau und schwarz die einzelnen Unterschriften stehen. „Gruppe Schubert DDR“ steht in auffällig plakativen Schriftfont auf einer inszenierten Fotografie der fünf Jazzrockmusiker vor einem lang nach vorn hin ausfallendem s/w-gestreiftem Vorhang. Gestaltet wurde diese Kombination von Grafiker Raimann im Jahre 1979. Reinhard Lakomy, gleichermaßen bekannt für seine Musik für Kinder, als auch einige LPs mit elektronischer Musik aus den 1980er Jahren ist auf eine Portrait des Fotografen Cl. P. Fischer aus Berlin, einer Karte (Fanartikel) des VEB Lied der Zeit Musikverlag Berlin aus dem Jahre 1974 zu sehen. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein Text, der mehr Details seines Musikverständnisses insbesondere im Zusammenwirken mit Fred Gertz aufzeigt. Vom VEB Lied der Zeit gibt es noch eine weitere Karte, der Band „Gruppe Kreis“ aus dem Jahre 1977 und bedruckt mit einer Fotografie von Peter Kalbe aus Berlin, auf der die Mitglieder im FDJ-Hemd an einem Bürotisch sitzend „allseits bereit“ relativ große schwarze Telefonhörer in der Hand halten. Im begleitenden Text auf der Rückseite beschreibt die Entstehung ihrer ersten LP mit Beatmusik „Kreis 77“.

Objektart Autogramm
Maße DIN A6, DIN A5
Material Fotografie, Papier
Inventarnummer 53
Stand der Infomationen 2023-12-23 03:50:49
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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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