["Taf. V." ; "Décors pour fenêtre de Salle à manger." ; "Décors pour fenêtres de Salon." ; "'Bois doré."] [Kopie nach Le Garde-meuble]

Digitalisierungslabor, FH Potsdam Public Domain Mark

Beschreibung

Oberhalb auf der Taf. V. ist ein in gedeckten Brauntönen und mit geometrisch dominierenden Formen dargestellter Ausschnitt einer Gardine abgebildet. Dabei fällt der Raute eine besonders prominente Stellung zu. In großem Kontrast zu der perfekten Geometrie steht der Überbau der Gardine, der in gold mit geschwungenen Formen, Voluten und Rollwerk glänzt. Mittig befindet sich ein von Weinblättern verzierter, unter einer Muschel hervorstehendes Castwork, welches sich aufgrund des üppigen Weins als Kopf des Bacchus identifizieren lässt. Die Wahl des Castworks bleibt dem Betrachtenden überlassen, da rechts neben der Gardine ein weiteres Design zu sehen ist. Handschriftlich wurde hier „1)“ notiert, während neben dem unterhalb dargestellten Ausschnitts einer Gardine „2)“ geschrieben steht. Der grüne und hellgrüne Stoff mit Arabesken Muster ist mit aufwendigen Posamenten versehen. Der Überbau ist mit organischen Elementen wie Blumen und Obst verziert, wobei auch hier rechts ein weiteres Beispiel für das Castwork dargestellt ist.

Objektart Lithografie
Maße H x B 25,4 x 33,7 cm
Material Lithografie, koloriert
Inventarnummer FPM-MS/4486
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Public Domain Mark

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.

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