Digitalisierungslabor, FH Potsdam Public Domain Mark

Beschreibung

Auf der Taf. VIII. sieht man ein Bett mit Baldachin, das im angedeuteten Raum in einer Ecke platziert ist. Die Betrachtenden blicken auf die lange Seite des Bettes, dessen Himmel diagonal der Ecke verläuft, mit schwerem ockerfarbenem Stoff mit arabeskem Muster verkleidet und mit Borden, Fransen und Quasten verziert ist. Der Abschluss aus kunstvoll geschnitztem Holz ist gold lackiert. Das Holz des Bettes ist in tief dunklem Holz gefertigt, möglicherweise handelt es sich sogar um Ebenholz. Die Beine des Bettes sind in Form von Cabriolen ausgeführt und enden in Voluten. An den Ecken des Bettgestells sind geschnitzte, mit Durchbruch versehene Lehnen zu verorten, die mit gepolstertem, burgunderfarbenem Samt versehen sind, sodass die Assoziation an einen gestreckten Sessel entsteht. Der äußere Vorhang und die Zierdecke, die auf der Matratze liegt, sind in dem Stoff des Baldachins gearbeitet. Der Vorhang wird von Raffhaltern an die Wand rechts und links zurückgezogen. Auch der innere, weiße Vorhang mit Spitzenbesatz ist zurückgebunden, sodass ein Spiegel an der inneren Wand der Längsseite des Bettes sichtbar wird.

Objektart Lithografie
Maße H x B 25,2 x 33,7 cm; Darstellungsmaß: 18,9x 23,1 cm
Material Lithografie, koloriert
Inventarnummer FPM-MS/4484
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Public Domain Mark

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.

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