Buch „Das Buch vom guten Ton. 1000 Tips für den Tonamateur“

Dina Boswank CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der vielversprechende Titel des von Peter Leue verfassten Buches „Das Buch vom guten Ton“ deutet ganz richtig auf einen Ratgeber für technische und soziale Probleme. Herausgegeben wurde es 1981 vom VEB Verlag für Verkehrswesen. Technik, die Musik und Klänge abspielen kann, aufnimmt, überspielt, sowie lausch- und tanzbare Situationen schafft, ist auch Technik, die gegenüber extremen Bedingungen anfällig ist und seitens seiner Benutzer ein gewissen akustisches Verständnis ihrer räumlichen Einbindung abverlangt. Die soziale Frage nach „dem guten Ton“ ist insofern eine besonders amüsante, da zum Beispiel laute Kofferradios am Strand, wummernde Basslautsprecher neben dem Schlafzimmer und ausgrenzende Kopfhörer auf der Straße oder im Café reizen und provozieren können. Natürlich betrifft diese Frage auch eine Facette des Sozialen, die die klangliche Qualität einer Kassette für ein verschenktes „Mixtape“ oder die gekonnte Platzierung von Boxen für eine Hausparty betrifft. In 12 Kapiteln folgt das Buch dem Tonamateuer exemplarisch von der Installation des Rundfunkempfängers, zur Überspielung und Aufnahme verschiedener Radioprogramme mit Tonbandgeräten, dem Hinzufügen zusätzlich eingesprochener Stimmen bis zum Aufbau passender Beschallungsanlagen in unterschiedlichsten Situationen des privaten und öffentlichen Raumes. Begleitet wird der Leser von den technischen Grafiken von Kurt Bienias und den illustrative Zeichnungen von Renate Strohm. Den Einband und das Layout des Buches gestaltete Hans-Joachim Schauß, während das Lektorat von Monika Klamt geführt wurde.

Objektart Sachbuch
Maße LxB 21 cm x 16 cm
Material Papier, Pappe
Inventarnummer 56
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR Die Gegenstände des Alltags verschwinden, je weniger bedeutsam sie erscheinen und je beiläufiger sie gebraucht werden. Den Alltagsobjekten aus der DDR hat sich das Museum Utopie und Alltag am Standort Eisenhüttenstadt verschrieben. Dort sammelt es seit 1993 - zunächst unter dem Namen Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR - Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Dokumente, Plakate und anderes mehr. Die von über 2000 Schenkern gestifteten Objekte der Sammlung bilden so etwas wie ein Sachinventar der DDR-Gesellschaft, das in wechselnden Ausstellung themenzentriert gezeigt und in der Dauerausstellung in den Kontext von Politik und Gesellschaft gestellt wird. Damit die Dinge kein Sammelsurium bilden, wird auf die Kontextualisierung durch Interviews und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen Wert gelegt. Die hier dokumentierten Objekte aus dem Bestand des Hauses zeigen Beispiele von Gebrauchsgegenständen, die in meist großer Verbreitung im Alltag anzutreffen waren.

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