"Décors de Fenètre de chambre à coucher", aus: Le Garde-meuble

CC BY-NC-SA

Beschreibung

Wie auch das Blatt mit der Inventarnummer FPM-MS/4437 stammt dieser Entwurf aus der "Galerie Bois de rose, Cuivre et Porcelaine" (Palisanderholz, Messing und Porzellan), womit die wesentlichen Materialien der Dekorelement benannt sind. Der blau-rosa-mauvefarbene Vorhang ist reich mit floralen Ornamenten verziert und der gold-orangene Ziergiebel weist eine schöne geschwungene Linie auf, die mittig mit einer Porzellankartusche durchbrochen wird. An den Seiten links und rechts schmücken den Ziergiebel goldene Vasen. Darunter hängt ein blau-rosafarbener Querbehang mit farblich entsprechendem Schnüren mit Quasten. Die farblichen Nuancen vom Ziergiebel wiederholen sich an den goldenen Raffhaltern. Porzellanschüsseln und Muster des Lavabos vor dem Fenster nehmen die Farben und Dekor des Vorhangs auf.

Objektart Lithografie
Maße 36,7 cm x 26,9 cm
Material Lithografie
Inventarnummer FPM-MS/4438
Stand der Infomationen 2023-10-20 10:38:52
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Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.

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