Konsum-Mühle Ziltendorf Weizenkleie

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Beschreibung

Der Mehlsackanhänger der Konsum-Mühle Ziltendorf ist auf beiger Pappe gedruckt. Zwei Farbstreifen in lila finden sich am oberen und unteren Rand. Mit schwarzer Schrift ist in der oberen Drittel die Produktionsstätte gedruckt. Darunter finden sich die Angaben zum Produkt: „Weizenkleie“, die mit einer Nummer spezifiziert wird. Die Mahlpost kann jeweils hinzugefügt werden. Zudem ist die Angabe "Handel 78 - 99%" vermerkt. Der Mühlenstandort wird erstmals im Jahre 1700 als Papiermühle des Buchbinders Samuel Grundemann aus Frankfurt/Oder erwähnt. Im Laufe des 19. Jahrhundert wechselte sie mehrmals den Besitzer. Adolph Krüger, der sie 1882 erwarb, wollte die Wassermühle zu einer Großmühle umbauen. Die Wasserkraft reichte nicht für den Parallelbetrieb von Sägewerk und Getreidemühle. Zudem verursachte der Mühlteich häufig Probleme. Nach der Modernisierung des Antriebs 1939 lag die Kapazität der Mühle bei 15t/d und das Silo hatte ein Fassungsvermögen von 470t. Nach der Enteignung der Familie Krüger 1945, gehörte sie zum „Revisions- und Wirtschaftsverband Potsdam, REWI“. Anschließend war sie die „Konsum – Mühle Ziltendorf“. Bis 1954 wurde sie als Wassermühle betrieben. Ab 1960 gehörte die Mühle zur LPG und produzierte bis 1989. 2008 begann der Abriss der Ziltendorfer Mühle.

Objektart Mehlsackanhänger
Maße 7,00 x 5,00 cm
Material Pappe
Inventarnummer 5 SAH/O 002
Stand der Infomationen 2023-12-11 14:54:35
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Historische Mühle von Sanssouci CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Historische Mühle von Sanssouci

Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.

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