CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der Mehlsackanhänger ist auf grünlicher Pappe gedruckt. Im oberen Abschnitt finden sich in schwarzer Schrift Angaben zur Mühle. Franz Thürling ist als Besitzer angegeben. Darunter steht "Holländer Dampfmühle", um die Mühle zu identifizieren. Werneuchen b. Berlin ist als Ort angegeben. Im unteren Teil des Mehlsackanhängers finden die Angaben zum Produkt: Roggenmehl, Type 997, eine Warennummer ist angegeben und der Feuchtigkeitsgehalt unter 15%. Die Mahlpost-Nr. konnte eingetragen werden. Die Rückseite ist als Notizzettel genutzt worden. Ohne die Angabe der TGL ist der Mehlsackanhänger in die 1950er Jahre zu datieren. Die Angabe „Holländer“ auf dem Mehlsackanhänger gibt den Hinweis auf die erstmals 1860 erwähnte Holländerwindmühle, die neben zwei weiteren Mühlen und einer Dampfbrennerei mit Getreidemühle in Werneuchen arbeitete. Bereits im Mittelalter existierten zwei Mühlen in Werneuchen

Objektart Mehlsackanhänger
Maße 7,00 x 4,60 cm
Material Pappe
Inventarnummer 5 SAH/O 002
Stand der Infomationen 2023-12-11 14:58:51
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Historische Mühle von Sanssouci CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Historische Mühle von Sanssouci

Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.

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