Randscherbe eines Gefäßes der havelländischen Kultur

Bild der Scherbe (Aufsicht) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Bild der Scherbe (Innenansicht) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA

Beschreibung

Die Randscherbe des reich verzierten Gefäßes zeigt einen nach außen gebogenen Rand über einem geraden Hals. Dieser ist reich mit Eindrücken verziert: Direkt unter dem Rand befinden sich drei Reihen V-förmiger Stiche. Darunter gibt es eine Reihe, in der je drei dieser Stiche ein hängendes Dreieck bilden Es folgt eine Reihe aus Rauten und eine Reihe aus stehenden Dreiecken. Diese flächige Verzierung ähnelt den typischen Verzierungen der Havelländischen Kultur, z.B. aus Schönermark 1 (Kirsch 1993, 233.2., Abb. 54). Die Magerung besteht aus Stein und organischem Material, die Oberflächen wurden sorgfältig geglättet. Leider sind die Fundumstände ungeklärt.

Objektart Keramikscherbe
Maße 46mm x 37mm x 7mm
Material Keramik
Inventarnummer MA00444
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Angermünde CC BY-NC-SA

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Museum Angermünde

1913 entstand als Gründung des „Vereins für Heimatkunde Angermünde“ ein Heimatmuseum. Neben Spenden von den Handwerkerinnungen und Kirchengemeinden bilden von Beginn an archäologische Funde aus dem gesamten Gebiet des Altkreises Angermünde einen Sammlungsschwerpunkt. Seit 2005 ist das Heimatmuseum mit dem 1974 entstandenen Literaturmuseum „Ehm Welk“ vereint. Der vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“ bekannte Schriftsteller wurde 1884 im Angermünder Ortsteil Biesenbrow geboren und starb 1966 in Bad Doberan. In der neuen Ausstellung des Museums am neuen Standort im Stadtzentrum von Angermünde liefern Zitate und Bilder aus den Werken von Ehm Welk den „roten Faden“ zwischen den einzelnen Themen. Neben den umfangreichen heimatkundlichen und archäologischen Sammlungen verfügt das Museum über eine wertvolle Regionalbibliothek, Nachlässe des Bildhauers Albert Manthe und anderer Künstler, ein Bildarchiv, Karten und Pläne.

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