Havelländische Wandscherbe

Bild der Scherbe (Aufsicht) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Bild der Scherbe (Innenansicht) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Bild der Scherbe (Profil) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA

Beschreibung

Die Wandscherbe ist flächig mit dem Bogenstich verziert. Er bildet erst zwei parallele waagerechte Reihen, dann folgen zwei Reihen Dreiecke aus je drei Stichen (hängend und stehend, mit den Spitzen sich berührend, wie eine Sanduhr), zwei weitere parallele Reihen und eine Reihe Dreiecke. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Muster weiter fortgeführt wurde und zumindest den Schulterbereich des Gefäßes bedeckte. Es kann in die havelländische Kultur gestellt werden (siehe Kirsch 1993, Katalognummer 189 und Abb 39, 2). Der Ton wurde mit Stein und Glimmer gemagert. Eventuell ist die korrekte ehemalige Inventarnummer 1303.9. Die Scherbe wurde von W. Weiß im Zeitraum von 1972 bis 1977 gefunden.

Objektart Keramikscherbe
Maße 43mm x 41mm x 6mm
Material Keramik
Inventarnummer MA00454
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Angermünde CC BY-NC-SA

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Museum Angermünde

1913 entstand als Gründung des „Vereins für Heimatkunde Angermünde“ ein Heimatmuseum. Neben Spenden von den Handwerkerinnungen und Kirchengemeinden bilden von Beginn an archäologische Funde aus dem gesamten Gebiet des Altkreises Angermünde einen Sammlungsschwerpunkt. Seit 2005 ist das Heimatmuseum mit dem 1974 entstandenen Literaturmuseum „Ehm Welk“ vereint. Der vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“ bekannte Schriftsteller wurde 1884 im Angermünder Ortsteil Biesenbrow geboren und starb 1966 in Bad Doberan. In der neuen Ausstellung des Museums am neuen Standort im Stadtzentrum von Angermünde liefern Zitate und Bilder aus den Werken von Ehm Welk den „roten Faden“ zwischen den einzelnen Themen. Neben den umfangreichen heimatkundlichen und archäologischen Sammlungen verfügt das Museum über eine wertvolle Regionalbibliothek, Nachlässe des Bildhauers Albert Manthe und anderer Künstler, ein Bildarchiv, Karten und Pläne.

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