Scherben eines eines furchenstichverzierten Gefäßes

Bild der Scherbe (Aufsicht) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Bild der Scherbe (Innenansicht) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Bild der Scherbe (Profil) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA

Beschreibung

Es handelt sich um Scherben eines Gefäßes mit langem ausladenden Hals (evtl. ein länglicher Trichterbecher), der mit tiefen und breiten Furchenstichreihen verziert ist. Fünf Reihen bilden spitze Zick-Zackbänder Die Scherben wurden geklebt und eine Lücke alt mit einer Art Gips gefüllt. Das Gefäß wurde mit grob zerstoßenem Stein gemagert. W. Weiß ordnet den Fund der Stichbandkeramik zu, jedoch ist der breite Furchenstich relativ untypisch. Bei Kirsch ist sie der Havelländischen Kultur zugeordnet (Katalognummer 185, dort nur ein Teil der Scherben geklebt). Die Scherbe wurde von K. Humbsch an das Museum übergeben. Die Funde wurde an 27.09.1978 gemeldet. Sie stammen aus dem Rand einer Sandgrube in der SW-Ecke des „Gr. Stewen“ und wurden aus der Böschung geborgen.

Objektart Keramikscherbe
Maße 57mm x 48mm x 7mm
Material Keramik
Inventarnummer MA00461
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
Druckversion (pdf) Herunterladen
Museum Angermünde CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

Museum Angermünde

1913 entstand als Gründung des „Vereins für Heimatkunde Angermünde“ ein Heimatmuseum. Neben Spenden von den Handwerkerinnungen und Kirchengemeinden bilden von Beginn an archäologische Funde aus dem gesamten Gebiet des Altkreises Angermünde einen Sammlungsschwerpunkt. Seit 2005 ist das Heimatmuseum mit dem 1974 entstandenen Literaturmuseum „Ehm Welk“ vereint. Der vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“ bekannte Schriftsteller wurde 1884 im Angermünder Ortsteil Biesenbrow geboren und starb 1966 in Bad Doberan. In der neuen Ausstellung des Museums am neuen Standort im Stadtzentrum von Angermünde liefern Zitate und Bilder aus den Werken von Ehm Welk den „roten Faden“ zwischen den einzelnen Themen. Neben den umfangreichen heimatkundlichen und archäologischen Sammlungen verfügt das Museum über eine wertvolle Regionalbibliothek, Nachlässe des Bildhauers Albert Manthe und anderer Künstler, ein Bildarchiv, Karten und Pläne.

Zum Museum

Sammlungen

Uckermärkisches Neolithikum

Zur Sammlung