Kleiner Zapfenbecher der Oderschnurkeramik

Gefäß, gerade Ansicht Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Gefäß, gerade Ansicht Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Gefäß, gerade Ansicht Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Gefäß, gerade Ansicht Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA

Beschreibung

Dieser kleine Becher wurde aus drei Scherben rekonstruiert und ergänzt. Die Verzierung aus sieben waagerechten Schnurabdrücken auf dem Hals ist auf der abgerollten Oberfläche noch zu erkennen, aber keine Details mehr auszumachen. Eine kleine Knubbe / Zapfen befindet sich auf dem Hals. Das Gefäß ist 7cm hoch und hat einen Mündungsdurchmesser von 7,5cm (innen). Das Gefäß hat einen recht langen Hals, eine gestauchte Schulter und eine verhältnismäßig breiten Flachboden (Durchm. 6,5cm). Das Gefäß kann der Oderschnurkeramik zugeordnet werden. Aus Pinnow sind weitere Gefäße der Oderschnurkeramik bekannt (Wetzel 1969). Es gehörte zur Schulsammlung der Schule Pinnow. Der Fund wurde am 03.11.1979 gemeldet und dem Museum übergeben. Lit: Wetzel, Günter: Oderschnurkeramik und Einzelgrabkultur in Brandenburg. In: Behrens, Hermann / Schlette, Friedrich (Hrsg.): Die neolithischen Becherkulturen im Gebiet der DDR und ihre europäischen Beziehungen. Berlin 1969, S. 101-113.

Objektart Keramikscherbe
Maße 70mm x 85mm x 100mm
Material Keramik
Inventarnummer MA00474
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Angermünde CC BY-NC-SA

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Museum Angermünde

1913 entstand als Gründung des „Vereins für Heimatkunde Angermünde“ ein Heimatmuseum. Neben Spenden von den Handwerkerinnungen und Kirchengemeinden bilden von Beginn an archäologische Funde aus dem gesamten Gebiet des Altkreises Angermünde einen Sammlungsschwerpunkt. Seit 2005 ist das Heimatmuseum mit dem 1974 entstandenen Literaturmuseum „Ehm Welk“ vereint. Der vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“ bekannte Schriftsteller wurde 1884 im Angermünder Ortsteil Biesenbrow geboren und starb 1966 in Bad Doberan. In der neuen Ausstellung des Museums am neuen Standort im Stadtzentrum von Angermünde liefern Zitate und Bilder aus den Werken von Ehm Welk den „roten Faden“ zwischen den einzelnen Themen. Neben den umfangreichen heimatkundlichen und archäologischen Sammlungen verfügt das Museum über eine wertvolle Regionalbibliothek, Nachlässe des Bildhauers Albert Manthe und anderer Künstler, ein Bildarchiv, Karten und Pläne.

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