Randscherbe mit Stichreihe

Bild des teilrekonstruierten Gefäßes Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Innenansicht des teilrekonstruierten Gefäßes Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA
Bild des rekonstruierten Gefäßes (Profil) Sophie C. Schmidt CC BY-NC-SA

Beschreibung

Diese Randscherbe zeigt einen steilen Hals, der mit einer einzeiligen Stichreihe verziert wurde. Der Rand wurde gerade abgestrichen während der Ton so feucht war, dass sich außen ein Absatz gebildet hat, Die Verzierung ähnelt einem Rössener Doppelstich, ist diesem Stichtyp jedoch nicht eindeutig zuzuweisen, da nur zwei Stiche erhalten sind. Kirsch weist das Gefäß der frühen Trichterbecherkultur zu (Kirsch 1993, Katalognummer 250, Abb. 66.2. Es gibt in Groß Kienitz einen Fundort, an dem die Keramikfunde in den Übergang zwischen Rössener Kultur und Trichterbecherkultur gestellt werden (Schmiederer 1997), eventuell kann dies hier auch postuliert werden. Die Aussagekraft eines einzelnen Oberflächenfundes ist jedoch sehr begrenzt. Der Ton wurde mit Stein, Sand und Schamott gemagert und die Oberfläche gut geglättet. Lit: W. Schmiederer, Ein Pferdchen in Ton geritzt. Ausgrabungen auf einem mehrperiodischen Fundplatz bei Groß Kienitz, Landkreis Teltow-Fläming. Arch. Berlin u. Brandenburg 1995-1996, 56-58

Objektart Keramikscherbe
Maße 40mm x 40mm x 7mm
Material Keramik
Inventarnummer MA00479
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Angermünde CC BY-NC-SA

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Museum Angermünde

1913 entstand als Gründung des „Vereins für Heimatkunde Angermünde“ ein Heimatmuseum. Neben Spenden von den Handwerkerinnungen und Kirchengemeinden bilden von Beginn an archäologische Funde aus dem gesamten Gebiet des Altkreises Angermünde einen Sammlungsschwerpunkt. Seit 2005 ist das Heimatmuseum mit dem 1974 entstandenen Literaturmuseum „Ehm Welk“ vereint. Der vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“ bekannte Schriftsteller wurde 1884 im Angermünder Ortsteil Biesenbrow geboren und starb 1966 in Bad Doberan. In der neuen Ausstellung des Museums am neuen Standort im Stadtzentrum von Angermünde liefern Zitate und Bilder aus den Werken von Ehm Welk den „roten Faden“ zwischen den einzelnen Themen. Neben den umfangreichen heimatkundlichen und archäologischen Sammlungen verfügt das Museum über eine wertvolle Regionalbibliothek, Nachlässe des Bildhauers Albert Manthe und anderer Künstler, ein Bildarchiv, Karten und Pläne.

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