Beilrohling aus Wartin

Beil Aufsicht Konrad von Fournier CC BY-NC-SA
Beil linke Seite (Aufsicht) Konrad von Fournier CC BY-NC-SA
Beil Unterseite Konrad von Fournier CC BY-NC-SA
Beil rechte Seite (Aufsicht) Konrad von Fournier CC BY-NC-SA
Bohrung Konrad von Fournier CC BY-NC-SA

Beschreibung

Aus Wartin, Gem. Casekow liegt ein Beilrohling mit verschiedenen Bohrungen vor. Es handelt sich möglicherweise um die Rohform einer Fredsgaarde-Axt. Das Objekt zeigt zwei Bohrungen: Die hintere ist konisch angelegt und bricht 8 mm vor dem Durchbruch ab. Sie ist vermutlich verantwortlich für den Bruch des Rohlings. Später wurde eine zweite Bohrung angelegt (mit einem Holbohrer), die jedoch nach wenigen Millimetern abgebrochen wurde. Die Schneide ist in ihrer Rohform belassen worden. Der Beilrohling ist ein deutlicher Nachweis für die lokale Fabrikation von Felsensteinbeilen und verdeutlicht die Bohrtechnik.

Objektart Beilrohling mit Bohrung
Maße 70x41x37
Material Felsgestein
Inventarnummer MA00537
Stand der Infomationen 2023-10-05 23:55:05
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Museum Angermünde CC BY-NC-SA

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Museum Angermünde

1913 entstand als Gründung des „Vereins für Heimatkunde Angermünde“ ein Heimatmuseum. Neben Spenden von den Handwerkerinnungen und Kirchengemeinden bilden von Beginn an archäologische Funde aus dem gesamten Gebiet des Altkreises Angermünde einen Sammlungsschwerpunkt. Seit 2005 ist das Heimatmuseum mit dem 1974 entstandenen Literaturmuseum „Ehm Welk“ vereint. Der vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“ bekannte Schriftsteller wurde 1884 im Angermünder Ortsteil Biesenbrow geboren und starb 1966 in Bad Doberan. In der neuen Ausstellung des Museums am neuen Standort im Stadtzentrum von Angermünde liefern Zitate und Bilder aus den Werken von Ehm Welk den „roten Faden“ zwischen den einzelnen Themen. Neben den umfangreichen heimatkundlichen und archäologischen Sammlungen verfügt das Museum über eine wertvolle Regionalbibliothek, Nachlässe des Bildhauers Albert Manthe und anderer Künstler, ein Bildarchiv, Karten und Pläne.

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