CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Der Mehlsackanhänger der Mühle der Gebr. Mau ist auf beiger Pappe gedruckt. Zwei Farbstreifen in gestricheltem Rot kreuzen sich. Mit schwarzer Schrift ist in der oberen Drittel die Produktionsstätte gedruckt. Darunter findet sich die Angabe zum Produkt: „Weizengrieß W 550" das mit einer Waren-Nummer und der TGL spezifiziert wurde. Das Gewicht mit 75 kg findet sich über den Produktangaben. Der Herstellertag konnte jeweils hinzugefügt werden. Hier findet sich der Stempel 164. Auf der Rückseite ist zudem die Datumsangabe 6. 08. 78 zu finden. Die Gebrüder Mau betrieben zwei Mühlen. Die seit 1918 existierende Wasser- und Dampfmühle in Wustrau am Abfluss des Ruppiner Sees hatte eine imposante Architektur, die den Zweiten Weltkrieg weitestgehend unbeschadet überstand. Trotz der Datumsangabe auf der Rückseite ist der Mehlsackanhänger schwierig zu datieren, da sowohl die Gebrüder Mau K.G. genannt sind, die 1972 verstaatlicht wurden.

Objektart Mehlsackanhänger
Maße 7,40 x 5,00 cm
Material Pappe
Inventarnummer 5 SAH/O 002
Stand der Infomationen 2025-02-05 21:23:48
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Historische Mühle von Sanssouci CC BY-NC-SA

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Historische Mühle von Sanssouci

Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.

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