VEB Kombinat Getreidewirtschaft Potsdam BT Velten
Beschreibung
Der Mehlsackanhänger ist auf grünlicher Pappe gedruckt. Zwei Farbstreifen in Rot finden sich am oberen und unteren Rand. Unter dem Loch zur Aufhängung findeT sich die Angabe zur Produktionsstätte. Unter einer schwarzen Trennlinie finden sich die Produktangabe "Roggenbackschrot mittel" und die Gewichtsangabe "75 kg netto", sowie die TLG, die Best.-Nr. und die ELN. Der Herstelltag konnte jeweils hinzugefügt werden. Auf der Rückseite finden sich handschriftliche Notizen. Es gibt nur spärliche Informationen zu den Mühlen in Velten. Spätestens 1839 ist in dem Ort eine Mühle nachweisbar. Bereits in der 1. Hälfe des 20. Jahrhunderts wurde die Mühle in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mühle 1946 verstaatlicht. Seit 1.4.1968 gehörte die Mühle zum VEB Getreidewirtschaft Rangsdorf. Zu der VEB Getreidewirtschaft Rangsdorf gehörte die Mühlen in Potsdam, Großbeeren, Mittenwalde, Velten und Friedersdorf sowie die Lager in Potsdam, Mittenwalde Wünsdorf und Beelitz. 1972 kam es zu einer Umstrukturierung. Seit 1972 wurde sie beliefert durch die GWB Gransee. Später gehörten die Mühlenwerke Velten zum VEB Mühlenwerke Potsdam und nach der Bildung des VEB Getreidekombinat Potsdam weiterhin zu den Mühlenwerke Potsdam. Nach der politischen Wende wurde die Produktion in Velten eingestellt.
Mehlsackanhänger | |
7,00 x 5,00 cm | |
Pappe | |
5 SAH/O 002 | |
2025-02-05 21:23:48 | |
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Details und verwandte Objekte
Einordnung
Schlagworte
Dieses Objekt im Museum
Historische Mühle von Sanssouci und Mühlen-Archiv Die Historische Mühle von Sanssouci ist ein produzierendes technisches Museum und gehört zur UNESCO-Welterbestätte der Schlösser und Parks von Potsdam. Der Windmühlenstandort geht bis auf das Jahr 1738 zurück, als eine erste Mühle in Betrieb genommen wurde. Sie diente, wie die ihr nachfolgende, zwischen 1787-91 gebaute Galerieholländerwindmühle als Getreidemühle. Der Mahlbetrieb endete 1858 und bereits 1861 wurde die Mühle zum Denkmal erklärt. Die Holländerwindmühle brannte in den letzten Kriegstagen 1945 aus und wurde zwischen 1983-93 mit dem Ziel einer musealen Nutzung neu errichtet. In den unteren Böden im gemauerten Turm der Windmühle befindet sich die Dauerausstellung, die sich u. a. mit der Geschichte der Windmühlen im 18. und 19. Jahrhundert und der Geschichte der Historischen Mühle beschäftigt. Die Böden im darüber liegenden hölzernen Achtkant dienen der Getreideverarbeitung mittels Mühlentechnik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Historische Mühle wird gemeinsam mit dem Mühlen-Archiv von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. betrieben. Das Mühlen-Archiv pflegt das in den 1990er Jahren entstandene Standortverzeichnis aller vorhandenen Mühlenstandorte Berlin-Brandenburgs und darüber hinaus. Es bewahrt Bildmaterial, Schriftgut und Objekte zu allen mühlenbezogenen Themen.