Lindner, Daniel (2007) CC BY-NC-SA

Beschreibung

Vermählungsalbum für Kronprinz Friedrich Wilhelm (IV.) von Preußen und Prinzessin Elisabeth von Bayern Blatt 34 Der Historien- und Bildnismaler Heinrich Lengerich war Schüler von Karl Wilhelm Wach in Berlin. Er weilte von 1817 bis 1825 und um 1842/1843 in Italien, wo er für die preußischen Könige Friedrich Wilhelm III. und Friedrich Wilhelm IV. Gemälde kopierte. 1825 bis 1828 lebte er in seiner Geburtsstadt Stettin und ging danach als Lehrer an die akademische Zeichenschule in Berlin. Selbstverständlich war Lengerich am Vermählungsalbum beteiligt. Er zeichnete eine Maria mit Kind, die stark an Raffaelsche Kompositionen erinnert, signierte seinen Beitrag allerdings mit Florenz. Aus dem Besitz Friedrich Wilhelms IV. und der Königin Elisabeth von Preußen, K. 42 Alb. 22 Nr. 34 Signiert u. r.: H. Lengerich / aus Stettin / Firenze 1823

Objektart Aquarell
Maße Darstellung: Höhe: 26.80 cm Breite: 18.30 cm - Träger: Höhe: 40.10 cm Breite: 22.90 cm
Material Gold gehöht, Bleistift
Inventarnummer GK II (5) 1989
Stand der Infomationen 2025-02-05 21:23:48
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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA

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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft bei Potsdam errichten. Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Die 1995 gegründete Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) pflegt diesen Reichtum brandenburgisch-preußischer Geschichte, betreut die Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und macht sie auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zugänglich. Die SPSG ist ein Zusammenschluss der nach 1945 getrennten Schlösserverwaltungen in Potsdam und West-Berlin und knüpft an die bereits 1927 im Zuge der Vermögensauseinandersetzung mit dem Haus Hohenzollern gegründete preußische Schlösserverwaltung an. Derzeit verwaltet die SPSG über 150 historische Bauwerke sowie rund 800 Hektar Gartenanlagen. Über 30 Häuser aus fünf Jahrhunderten mit ihren hochkarätigen Kunstsammlungen sind der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich. Dazu gehören in Potsdam u.a. das Schloss Sanssouci, die Bildergalerie, das Neue Palais und Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci sowie das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof im Potsdamer Neuen Garten. In Berlin betreut die SPSG Schloss und Garten Charlottenburg, Jagdschloss Glienicke, Schloss Schönhausen und die Pfaueninsel. Hinzu kommen die märkischen Schlösser Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Paretz sowie das Schlossmuseum Oranienburg.

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Das Vermählungsalbum aus dem Jahre 1823

Das Vermählungsalbum aus dem Jahre 1823