Eingang Paradiesgarten bei Sanssouci (Architectonisches Skizzenbuch, 1853, Heft VIII, Bl. 5)
Beschreibung
Eingang nach dem Paradeisgärtl bei Sanssouci Lithographie von Wilhelm Loeillot nach einer Zeichnung von Moritz Gottgetreu (1813-1885). Dargestellt ist der Eingang zum Paradiesgärtlein im Park von Sanssouci, angelegt durch Hermann Sello. Von 1841 bis 1848 wurden das Atrium und die Pergola nach Plänen von Ludwig Persius und Skizzen von König Friedrich Wilhelm IV. erbaut. Vorbild waren die Baubeschreibungen Plinius d. Jüngeren von seinen Landgütern Laurentium und Tuscum. Heute ist der kleine Garten Teil des Botanischen Gartens der Universität Potsdam.
Druckgrafik | |
Länge: 33,4 cm, Höhe: 24,5 cm | |
Lithografie | |
FPM-1413-A2 | |
2025-02-05 21:23:48 | |
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Dieses Objekt im Museum
Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg. Branitz ist das Alterswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Auf Initiative der Fürstin Lucie ließ sich das Paar nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 auf dem Familiengut Branitz nieder. Der vom Fürsten dort ab 1846 angelegte Park gilt als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung. Das Schloss bildet den gestalterischen Mittelpunkt. Es wurde in den Jahren 1770 bis 1772 in spätbarocken Formen errichtet, später von Fürst Pückler umgebaut und beherbergt nun das Fürst-Pückler-Museum samt Dauerausstellung und authentisch eingerichteten fürstlichen Wohn- und Gesellschaftsräumen, darunter die Pückler-Callenberg-Bibliothek mit ihrem historischem Buchbestand. In den Fürstenzimmern im Obergeschoss des Schlosses ist die städtische Sammlung des international bedeutenden Cottbuser Malers Carl Blechen (1798-1840) ausgestellt.