Beschreibung
Vermählungsalbum für Kronprinz Friedrich Wilhelm (IV.) von Preußen und Prinzessin Elisabeth von Bayern Blatt 22 Der in Breslau geborene Maximilian Roch war als Architektur- und Landschaftsmaler in Berlin und Potsdam tätig. Auf den Ausstellungen der Berliner Akademie der Künste ist er von 1826 bis 1862 vertreten. Von 1821 bis 1825 weilte er in Rom und beteiligte sich mit einer idealen Landschaft am Vermählungsalbum. Roch bedient sich in seiner Zeichnung der Federschraffur. In der Strichführung und in der Aussage ist das Blatt vor allem mit Arbeiten älterer Künstler wie Joseph Anton Koch vergleichbar, der diese Technik etwa bei den Vorlagen zu seiner 1810 erschienenen Radierungsfolge „Römische Ansichten“ anwandte. Aus dem Besitz Friedrich Wilhelms IV. und der Königin Elisabeth von Preußen, K. 42 Alb. 22 Nr. 22 Unsigniert / Bezeichnet nachträglich von fremder Hand: Max Koch.
Aquarell | |
Darstellung: Höhe: 19.40 cm Breite: 27.30 cm - Träger: Höhe: 34.00 cm Breite: 45.60 cm | |
Feder, in Braun und Grau | |
GK II (5) 1864 | |
2025-02-05 21:23:48 | |
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Dieses Objekt im Museum
Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft bei Potsdam errichten. Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Die 1995 gegründete Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) pflegt diesen Reichtum brandenburgisch-preußischer Geschichte, betreut die Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und macht sie auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zugänglich. Die SPSG ist ein Zusammenschluss der nach 1945 getrennten Schlösserverwaltungen in Potsdam und West-Berlin und knüpft an die bereits 1927 im Zuge der Vermögensauseinandersetzung mit dem Haus Hohenzollern gegründete preußische Schlösserverwaltung an. Derzeit verwaltet die SPSG über 150 historische Bauwerke sowie rund 800 Hektar Gartenanlagen. Über 30 Häuser aus fünf Jahrhunderten mit ihren hochkarätigen Kunstsammlungen sind der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich. Dazu gehören in Potsdam u.a. das Schloss Sanssouci, die Bildergalerie, das Neue Palais und Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci sowie das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof im Potsdamer Neuen Garten. In Berlin betreut die SPSG Schloss und Garten Charlottenburg, Jagdschloss Glienicke, Schloss Schönhausen und die Pfaueninsel. Hinzu kommen die märkischen Schlösser Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Paretz sowie das Schlossmuseum Oranienburg.