Avers und Revers einer Medaille auf die Vermählung des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen mit der Prinzessin Elisabeth von Bayern

Lindner, Daniel (2007) CC BY-NC-SA

Beschreibung

Vermählungsalbum für Kronprinz Friedrich Wilhelm (IV.) von Preußen und Prinzessin Elisabeth von Bayern Blatt 21 Heinrich Gottlieb Erdmann Goetze war als Medailleur an der Berliner Münze tätig. Zwischen 1818 und 1830 beschickte er die Berliner Akademie-Ausstellungen mit Arbeiten. 1823 bis 1827 ist er in Rom nachweisbar. Ab 1833 lebte er wegen zunehmender Erblindung zurückgezogen in Suhl. Für das Vermählungsalbum lieferte Goetze einen Medaillenentwurf. Auf dem Avers ist das Brautpaar im Profil abgebildet, wobei von der Prinzessin nur ein Umriss erscheint. Die Umschrift lautet „FRIDER. GUIL. PRINC. HERED. BORUSS. • ELISAB. LUDOVICA BAVAR. REGIA PROLES“. Auf dem Revers steht das Brautpaar in antiker Kleidung auf einer Quadriga, geführt von zwei durch die Helmverzierungen (Adler bzw. Löwe) als Borussia und Bavaria gekennzeichneten Frauengestalten. Über dem Zug schwebt Hymen, der Gott der Ehe, mit der Hochzeitsfackel. Unter dem Bild das (Münchner) Vermählungsdatum: „DIE XVI NOVEMBRIS/MDCCCXXIII“. Aus dem Besitz Friedrich Wilhelms IV. und der Königin Elisabeth von Preußen, K. 42 Alb. 22 Nr. 21 Signiert u. r.: Goetze aus Suhl, Münzmedailleur in Berlin. Rom 1823.

Objektart Aquarell
Maße Darstellung: Höhe: 15.30 cm Breite: 20.70 cm - Träger: Höhe: 23.50 cm Breite: 29.90 cm
Material Bleistift, Feder, in Schwarz
Inventarnummer GK II (5) 933
Stand der Infomationen 2025-02-05 21:23:48
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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA

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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft bei Potsdam errichten. Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Die 1995 gegründete Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) pflegt diesen Reichtum brandenburgisch-preußischer Geschichte, betreut die Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und macht sie auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zugänglich. Die SPSG ist ein Zusammenschluss der nach 1945 getrennten Schlösserverwaltungen in Potsdam und West-Berlin und knüpft an die bereits 1927 im Zuge der Vermögensauseinandersetzung mit dem Haus Hohenzollern gegründete preußische Schlösserverwaltung an. Derzeit verwaltet die SPSG über 150 historische Bauwerke sowie rund 800 Hektar Gartenanlagen. Über 30 Häuser aus fünf Jahrhunderten mit ihren hochkarätigen Kunstsammlungen sind der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich. Dazu gehören in Potsdam u.a. das Schloss Sanssouci, die Bildergalerie, das Neue Palais und Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci sowie das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof im Potsdamer Neuen Garten. In Berlin betreut die SPSG Schloss und Garten Charlottenburg, Jagdschloss Glienicke, Schloss Schönhausen und die Pfaueninsel. Hinzu kommen die märkischen Schlösser Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Paretz sowie das Schlossmuseum Oranienburg.

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Das Vermählungsalbum aus dem Jahre 1823

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