Vierkantflasche mit Emailmalerei von 1795

Verena Wasmuth CC BY-NC-SA
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Beschreibung

Kleine Flasche aus farblosem, etwas grünstichigem Glas mit rechteckigem Grundriss, überstochen bis zum eingezogenen, kurzen Hals, Boden mit überschliffenem Abriss und Resten eines Etiketts des Kreismuseums Oranienburg mit Inventarnummer. Eine der Breitseiten ist mit einem Blütenkranz in Weiß, Rot, Blau, Gelb und Weiß emailbemalt, die Konturen in Schwarz, darin in Weiß: Johannes Roge, von Helmsdorff. Die Gegenseite trägt die ebenfalls weißen Beschriftung: Auf Gott / und auf das Glück / Hoff ich alle / augenblick / Anno, 1795. Die beiden Schmalseiten sind jeweils mit einer roten Blume unter einer blauen Blume geschmückt, in grünen, roten, blauen, schwarzen und weißen Emailfarben. Die Besitzerangabe auf diesem "Flachmann" lässt sich nicht ohne Weiteres auflösen: Es gibt sechs Orte mit dem Namen "Helmsdorf" im deutschsprachigen Raum, ein Johannes Roge konnte für das Jahr 1795 nicht ermittelt werden. Als Verschluss diente sicherlich ein Korken, der hier fehlt. Der Walzenkrug wurde 1977 im Potsdamer Kunsthandel erworben. [Verena Wasmuth]

Objektart Vierkantflasche
Maße H. 13,4 cm; B. 7,8 cm; T. 3,9 cm; Dm. Mündung 2 cm; Wandungsstärke 1,5–2,5 cm
Material Glas / in Hilfsmodel geblasen, überstochen, geformt, emailbemalt
Inventarnummer IV/6381
Stand der Infomationen 2025-02-05 21:23:48
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Regionalmuseum Oranienburg CC BY-NC-SA

Dieses Objekt im Museum

ReMO - Regionalmuseum Oberhavel

Das Museum Die Geschichte des Museums reicht bis in das Jahr 1932 zurück. Der Werdegang war geprägt von Persönlichkeiten mit Visionen, dem Zweiten Weltkrieg, mehrmaligen Umzügen und strukturellen Umbrüchen. Gegründet zunächst als "Heimat- und Binnenschifffahrtsmuseum Oranienburg" im Oranienburger Waisenhaus, präsentiert das Museum schon seit dem Jahr 2001 auf drei Etagen im Südflügel des Oranienburger Schlosses seine Dauerausstellung. Nach Umbau der Ausstellungsfläche und Neukonzeption der Dauerausstellung zeigt es nun unter dem Namen "ReMO - Regionalmuseum Oberhavel" seit 2021 seine vollkommen neue Dauerausstellung "Geschichte(n) entlang der Havel". Die Ausstellungen Auf einem Rundgang können Besuchende eine Zeitreise erleben - von von der Gegenwart bis in die Eiszeit. Dabei kann die Geschichte des Landkreises mit allen Sinnen erkundet werden. Interaktive Elemente wie digitale Entdeckerstationen, Klappen, Schübe, ein Hörbuch und Spiele machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis. So wandeln die Besuchenden auf den Spuren von Friedrich dem Großen, experimentieren im Labor von Friedlieb Ferdinand Runge oder reisen anhand authentischer Zeitzeugenberichte in die Zeit der deutschen Wiedervereinigung. Immer mit dabei: Mausfried von der Havel. Das knuddelige Maskottchen und offizieller Botschafter des ReMO begleitet Kinder durch die umfangreiche Ausstellung. Begleitend dazu präsentiert das ReMO - Regionalmuseum Oberhavel regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu regionalen Themen. Die Zusammenarbeit mit regionalen Kunst- und Kulturschaffenden ist dabei einer der Schwerpunkte. Das mobile Museum "ReMObil" Das Team vom "ReMObil" bietet spannende Projekte und Workshops für Kita, Schule, Hort - aber auch für Seniorinnen und Senioren an. Ab einer Gruppengröße von 10 Personen kann es losgehen. Museumsmaskottchen Mausfried ist natürlich auch immer mit dabei. So bringt das Museumsteam alle Materialien mit in die Einrichtungen, um aktiv die Regionalgeschichte zu entdecken. Dabei reisen die Kinder in die Steinzeit, entdecken die Entwicklung der Schrift, lernen den Beruf "König" kennen oder wandern durch eine mittelalterliche Stadt. Veranstaltungen im ReMO Verschiedene museumspädagogischen Angebote und regelmäßige Sonderveranstaltungen runden das Angebot ab. Besonders beliebt ist die Lesereihe "LiteraturFieber in Oberhavel" bei der namhafte Autorinnen und Autoren ihre Werke dem ReMO-Publikum vorstellen.

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