Pfauder, Wolfgang (2007) CC BY-NC-SA

Beschreibung

Der Etagerentisch in Schloss Sanssouci hat eine indifferente Funktion und kann sowohl als Schreibtisch mit Aufsatz sowie als Präsentationsmöbel genutzt werden. Vermutlich war er als Weihnachtsgeschenk des späteren König Wilhelms I. an seine Gattin Augusta 1851 in das Wohnzimmer der Königin gekommen und wurde zur Ablage von Kleingegenständen genutzt. Ein interessantes Detail ist der Sockel, der an drei Seiten von einem niedrigen Rahmen aus Akanthusschnitzereien umgeben ist, worauf der eigentliche Tisch steht. Auf halber Höhe der geschweiften Beine befindet sich ein Fachbrett, dessen Verzierungen der des Sockels gleichen, ebenso wie die der oberen Tischplatte und der Platte auf dem Aufsatz. Dort sind die Fächer entgegen des restlichen Möbels sehr gerade und schlicht gestaltet. Die besondere Form des Möbel wurde durch seine zentrale Aufstellung im Alkoven des Raumes noch hervorgehoben. Der Etagerentisch befindet sich heute im Damenflügel des Schloss Sanssouci in Potsdam.

ObjektartTisch
MaßeHauptmaß: Höhe: 165.00 cm Breite: 162.00 cm Tiefe: 78.00 cm
MaterialKonstruktion: Kiefer (Holz) – Konstruktion: Mahagoni (Holz) – Palisander (Holz), geschnitzt, furniert – Messing – Horn
InventarnummerIV 1771
Stand der Infomationen2025-02-05 21:23:52
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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA

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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft bei Potsdam errichten. Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Die 1995 gegründete Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) pflegt diesen Reichtum brandenburgisch-preußischer Geschichte, betreut die Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und macht sie auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zugänglich. Die SPSG ist ein Zusammenschluss der nach 1945 getrennten Schlösserverwaltungen in Potsdam und West-Berlin und knüpft an die bereits 1927 im Zuge der Vermögensauseinandersetzung mit dem Haus Hohenzollern gegründete preußische Schlösserverwaltung an. Derzeit verwaltet die SPSG über 150 historische Bauwerke sowie rund 800 Hektar Gartenanlagen. Über 30 Häuser aus fünf Jahrhunderten mit ihren hochkarätigen Kunstsammlungen sind der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich. Dazu gehören in Potsdam u.a. das Schloss Sanssouci, die Bildergalerie, das Neue Palais und Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci sowie das Marmorpalais und Schloss Cecilienhof im Potsdamer Neuen Garten. In Berlin betreut die SPSG Schloss und Garten Charlottenburg, Jagdschloss Glienicke, Schloss Schönhausen und die Pfaueninsel. Hinzu kommen die märkischen Schlösser Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Paretz sowie das Schlossmuseum Oranienburg.

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