Alfred Wegeners letzte Grönlandexpedition
Beschreibung
Das großformatige, in Leinen gebundene Fotoleporello wurde von Johannes Georgi zum Andenken an die letzte Grönlandexpedition Alfred Wegeners konzipiert. Die 45 in Passepartouts gefassten Fotografien wurden von Georgi selbst als Teilnehmer an der Expedition 1930 aufgenommen und in einem beiliegenden Textbuch kommentiert. Die Fotoabzüge für das Objekt wurden in den 1960 Jahren von Amandus Fischer, einem früheren Mitarbeiter Georgis beim Instrumentenamt der Deutschen Seewarte in Hamburg, belichtet und retuschiert. Textbuch und Leporello sind durch einen ebenfalls leinengebundenen Schuber geschützt. In dieser Objektgruppe wird eine Auswahl der eindrucksvollen Fotografien und den entsprechenden Textbuchpassagen vorgestellt.
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Dieses Objekt im Museum
Das 2009 neu eröffnete Alfred Wegener Museum in Zechlinerhütte wird vom Kurt Tucholsky Literaturmuseums in Rheinsberg betreut. Das Personalmuseum mit naturwissenschaftlicher Prägung wendet sich vor allem an Kinder, Jugendliche und Familien. Der 1880 in Berlin geborene Alfred Wegener war in seiner Kindheit häufig in Zechlinerhütte. Er begründete die Theorie der Kontinentalverschiebung, die jedoch erst nach seinem Tod allgemeine Anerkennung fand. Ab 1906 unternahm er mehrere Expeditionen ins Polargebiet. Bei seiner dritten Grönlandexpedition 1930 kam er ums Leben. Im Museum wird mit etwa 70 Exponaten das abenteuerliche Leben des Forschers präsentiert. Darunter der Ballonkorb, mit dem die Brüder Alfred und Kurt Wegener 1906 mit einer 52-stündigen Fahrt einen Weltrekord aufstellten.




